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Kreditkarten für Großbritannien

Kreditkarten für Großbritannien

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Vergleich Platz 1 Platz 2 Platz 3
Abbildungen Santander 1plus Card Visa-Kreditkarte Barclaycard New Visa Kreditkarte Eurowings Gold Kreditkarte
Vergleich Santander 1plus Card (VISA) Barclaycard New Visa Eurowings Gold
Empfehlungsrate
    100%
    95%
    92%
Empfehlung für Alle Personen Wenigreisende / Wenignutzer Vielreisende / Geschäftsleute
Gebühren Santander 1plus Card (VISA) Barclaycard New Visa Eurowings Gold
Jahresgebühr 0,-€ 0,-€ 0,-€ im 1. Jahr (danach 69,00€)
Bargeldabhebung in DE¹ Gebührenfrei Gebührenfrei 4% (mind. 5,95€)
Bargeldabhebung Euro-Zone¹ Gebührenfrei Gebührenfrei Gebührenfrei
Bargeldabhebung weltweit¹ Gebührenfrei 1,99% vom Umsatz Gebührenfrei
Auslandseinsatz Euro-Zone Gebührenfrei Gebührenfrei Gebührenfrei
Auslandseinsatz weltweit Gebührenfrei 1,99% vom Umsatz Gebührenfrei
Guthabenzins kein Guthabenzins kein Guthabenzins kein Guthabenzins
Automatengebühren ¹ werden auf Anfrage erstattet werden nicht erstattet werden nicht erstattet
Zusatzleistungen Santander 1plus Card (VISA) Barclaycard New Visa Eurowings Gold
Startguthaben kein Startguthaben kein Startguthaben 2.500 Meilen
Kostenlose Partnerkarte inklusive 10,–€ pro Jahr 0,-€ im 1. Jahr (danach 10,00 €)
Ratenzahlung möglich möglich möglich
Tankrabatte weltweit 1% Rabatt keine Tankrabatte keine Tankrabatte
Reiserabatte 5% beim Kooperationspartner keine Reiserabatte keine Reiserabatte
Meilenprogramm nicht enthalten nicht enthalten enthalten
Versicherungen Santander 1plus Card (VISA) Barclaycard New Visa Eurowings Gold
Mietwagen-Versicherung nicht inklusive nicht inklusive inklusive
Reiserücktritts-Versicherung nicht inklusive nicht inklusive nicht inklusive
Auslandskranken-Versicherung nicht inklusive nicht inklusive inklusive
Details Details Details

*Vereinzelt können vom Automatenbetreiber oder Banken unabhängig vom Herausgeber Gebühren erhoben werden, die je nach Anbieter erstattet oder nicht erstattet werden.

Brauche ich für den England-Urlaub eine Kreditkarte? Wenn ja, welche ist die Beste?

In Großbritannien zahlt man mit dem Pfund Sterling (GBP). Die Bargeldversorgung ist unkompliziert. Vor allem in der Hauptstadt London, die als Finanzmetropole Europas gilt, ist es kein Problem, Fremdwährungen umzutauschen.

Für die Reise nach Großbritannien empfiehlt es sich jedoch, schon vor Reiseantritt etwas Bargeld umzutauschen, um flexibel zu sein. Obwohl die Bank of England und die Bank of Scotland unterschiedliche Banknoten ausgeben, sind beide gleichwertig. Dies ist innerhalb Großbritanniens kein Problem, aber beim Zurücktauschen in Deutschland sollte man darauf achten, dass schottische Banknoten nicht geringer bewertet werden als die englischen.

Hin und wieder kommt es vor, dass englische Geschäfte keine schottischen Banknoten akzeptieren möchten, aber in diesem Fall kann man die schottischen Scheine problemlos bei der nächsten Bank in englische Banknoten umtauschen.

Kreditkarten sind oft günstiger

Die Entscheidung zum Brexit hat viele Menschen verunsichert. Was aus Großbritannien in der Folge wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass England, Wales und Schottland sicher auch weiterhin attraktive Reiseziele bleiben werden. Da in Großbritannien der Euro ohnehin kein Thema ist, muss man in der Heimatwährung Pfund zahlen.

Statt großartig Bargeld umzutauschen, ist das direkte Abheben der Fremdwährung am Geldautomaten sehr viel bequemer. Günstiger ist es jedoch nicht immer, denn speziell für EC-Kartennutzung werden zum Teil sehr hohe Gebühren verlangt. Genau hierfür ist eine Kreditkarte nützlich, mit der man weltweit kostenfrei Bargeld abheben kann.

Beste Kreditkarte: Santander 1plus Visa Card

1plus Visa Kreditkarte der Santander Bank Sehr empfehlenswert ist die 1plus Visa Card der Santander Consumer Bank, denn mit ihr können sogar die ärgerlichen Betreibergebühren erstattet werden, die an vielen Automaten gesondert anfallen. Außerdem ist die 1plus Visa Card komplett von Jahresgebühren befreit – also nicht nur im ersten Jahr, wie viele Konkurrenzprodukte.

Im Gegensatz zu anderen „wirklich kostenlosen“ Kreditkarten kann die 1plus Visa Card aber noch mehr, denn man bekommt mit ihr diverse Rabatte, die man sonst nur von kostenpflichtigen oder gar Gold-Karten her kennt.

Der einprozentige Tankrabatt gilt beispielsweise weltweit. Dabei spielt es keine Rolle, zu welchem Tankstellennetz der Betreiber gehört; lediglich die Tankumsätze (bis maximal 400 Euro pro Monat) müssen mit der Karte beglichen werden.

Bei Buchung einer Reise nach London oder Glasgow kann man natürlich auch günstige Internetportale nutzen. Handelt es sich dabei um einen Kooperationspartner der 1plus Visa Card, gibt es bei Kartenzahlung einen fünfprozentigen Rabatt. Außerdem lässt die Kreditkarte sich natürlich wie jede andere VISA-Karte im bargeldlosen Zahlungsverkehr einsetzen.

Fazit zum Vergleich der 1plus Visa Kreditkarte für Großbritannien

Die 1plus Visa Kreditkarte ist für England die beste Möglichkeit um kostenlos an Bargeld zu gelangen. Auch wenn Großbritannien nicht zum Euro-Raum und auch bald nicht mehr zu EU zählt, fallen keine Fremdwährungsgebühren an. Selbst die Automatenbetreiber-Gebühren können auf Anfrage erstattet werden.

Barclaycard New Visa Kreditkarte

Barclaycard New Visa Kreditkarte Für die laufende Bargeldversorgung während des Aufenthalts können Geldautomaten genutzt werden. Sie sind in allen Landesteilen flächendeckend verfügbar und funktionieren wie überall sonst auch. Für Barabhebungen mit EC-Karte (Maestro-Zeichen erforderlich!) werden häufig relativ hohe Gebühren berechnet, die von der jeweiligen Bank festgelegt werden.

Kreditkarten können hierfür deutlich günstiger sein, denn viele Kartenanbieter ermöglichen weltweite Bargeldabhebungen kostenfrei. Dies ist auch bei der Barclaycard New Visa Kreditkarte der Fall. Hebt man mit ihr an einem britischen Geldautomaten Bargeld ab, fällt jedoch eine Fremdwährungsgebühr an, die im Euroraum nicht berechnet wird.

Dennoch fährt man damit meist günstiger als mit der EC-Karte, zumal die Kreditkarte selbstverständlich auch anderweitig zur Bezahlung eingesetzt werden kann. Kreditkarten sind in Großbritannien weit verbreitet und mit gängigen Karten wie VISA und Marstercard kann man überall bargeldlos zahlen, sowohl in Hotels, Restaurants und Geschäften als auch an Tankstellen.

Fazit zum Vergleich der Barclaycard New Visa Kreditkarte

Die Barclaycard New Visa Kreditkarte kostet keine Jahresgebühr und Zinsen fallen für Kontobelastungen erst nach sechs Wochen an. Für Reisende, die häufig innerhalb des Euro-Raumes verreisen, eine sehr gute Alternative zur 1Plus Visa Card Kreditkarte der Santander Bank.

Eurowings Gold Kreditkarte

Eurowings Gold Kreditkarte Da Großbritannien auch ein beliebtes Ziel für Geschäftsreisende ist, kann die Eurowings Gold Kreditkarte eine gute Alternative sein. Sie bietet zwar nur im ersten Jahr Beitragsfreiheit, kann aber mit exklusiven Zusatzleistungen punkten.

So sammelt man mit jedem Karteneinsatz Bonusmeilen der Fluglinie Eurowings und hat eine Auslandskrankenversicherung sowie eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung bereits inklusive.

Rechnungen können binnen acht Wochen zinsfrei ausgeglichen werden und die Serviceleistungen entsprechen einem Premium-Niveau inklusive 24-Stunden-Notfallservices bei Kartenverlust.

Fazit zum Vergleich der Eurowings Gold Kreditkarte

Die Eurowings Gold Kreditkarte punktet durch viele Zusatzleistungen, ist aber für Wenigreisende aufgrund der Kostenstruktur nicht zu empfehlen. Für Familien könnte sie dennoch interessant sein, da Familienmitglieder bei speziellen Konstellationen ebenfalls in den Genuß der Zusatzleistungen, wie Auslandskrankenversicherung, kommen können.
 

Reiseführer: Einreise, Kreditkarten uvm.

Nach Großbritannien kann man als EU-Bürger problemlos mit dem Personalausweis oder jedem anderen gültigen (!) Reisedokument einreisen. Wichtig ist, dass die Gültigkeit bis zum Ende der Reise besteht.

Dokumente ohne Fotos (wie etwa Kinderausweise) können zu Akzeptanzproblemen bei der Einreisekontrolle führen, deswegen wird dringend ein Kinderreisepass mit Foto empfohlen. Die früher gängige Praxis, Kinder mit in den Reisepass der Eltern einzutragen, wird nicht mehr akzeptiert.

Ein Tipp: Haben Sie ein Ausweisdokument als verloren gemeldet und finden es in der Zwischenzeit wieder, sollte es nicht mehr verwendet werden, da die Einträge in den Datenbanken in der Regel fortbestehen. Die britischen Behörden ziehen solche Ausweispapiere gerne ein.

Obwohl die Reise mit Personalausweis möglich ist, können Regelungen von Airlines abweichen. Man sollte sich bei einer Flugreise also vorher bei der Airline über die Bestimmungen informieren.

Klima und Wetterbedingungen

Großbritannien und das Wetter, das ist eine unendliche Geschichte. In allen Landesteilen, also England, Schottland, Wales und Nordirland, ist dies immer ein gerne genutztes Gesprächsthema. Die Schwankungen der Wetterverhältnisse sind legendär und es gibt die tollsten klimatischen Überraschungen.

Vor allem in Schottland gibt es vergleichsweise viel Regen. Dort wird von Touristen höufig die Kreditkarte verwendet um Regencapes oder Regenschirme zu kaufen. England kommt nur wenig besser davon, da die Westküste besonders von den Wetterkapriolen des Atlantiks betroffen ist.

Generelle Wettervorhersagen lassen sich für Großbritannien jedoch nicht machen. Man kann aber sagen, dass der Süden des Landes meist um fünf Grad wärmer ist als der Norden. Die Regenhäufigkeit folgt einem entsprechenden Nord-Süd-Gefälle.

Für die geringere Anzahl an Wolken- und Regentagen müssen die südlichen Küstengebiete aber auch mit mehr Wind leben. Die Kleidung sollte zu jeder Jahreszeit entsprechend angepasst werden. Die Winter sind normalerweise jedoch um einiges milder als in Deutschland, viel Schnee ist eher die Ausnahme.

Sehenswürdigkeiten und britische Lebensart

Ob Brexit oder nicht; England, Wales und Schottland sind seit jeher interessante Reiseziele für Kontinentaleuropäer. Schon die Wikinger und Sachsen wussten das und haben sich um die britischen Inseln regelmäßig geschlagen.

Natürlich ist London das Zentrum allen Tuns im Vereinigten Königreich. Die Stadt pulsiert und hat ein besonderes, internationales Flair. Hier findet man alle möglichen Kulturen, die das Empire in den vergangenen Jahrhunderten mehr oder weniger assimiliert hat.

Die britische Lebensart ist eine ganz besondere. Die zahllosen architektonischen Sehenswürdigkeiten Londons muss man gar nicht alle aufzählen. Von Big Ben über die Tower Bridge bis hin zum Buckingham Palace atmet man überall Geschichte. Touren lassen sich vor Ort buchen oder online reservieren und mit Kreditkarte bezahlen.

Die britische Lebensart unterscheidet sich von der kontinentalen vor allem durch den Linksverkehr und das Essen. Für deutsche Zungen schmeckt vieles aus der britischen Küche eher gewöhnungsbedürftig und manche Gerichte erscheinen geradezu absurd. Einige Spezialitäten wie Fish and Chips oder die beliebten Übernachtungsmöglichkeiten mit Bed & Breakfast finden aber auch hierzulande immer wieder Freunde.

Wer sich so gar nicht mit der britischen Küche anfreunden kann, findet in den größeren Städten aber auch immer Alternativen. Besonders in London kann man indisch, pakistanisch, chinesisch und auf vielerlei andere Weise essen.

Schottland hat einige Nationalgerichte wie Haggis, deren Ruf nicht besonders gut ist – doch wie bei allen Speisen ist dies Geschmackssache. Zweifellos geschmackvoll sind die schottischen Highlands mit ihren endlosen Hügellandschaften, alten Schlössern und Burgen. Wenn das Wetter mitspielt, bietet sich hier eine grandiose Naturkulisse.

Das staatliche Gesundheitssystem

Das britische Gesundheitssystem ist staatlich finanziert und für Bürger weitgehend kostenlos. Es hat allerdings einige eklatante Mängel aufzuweisen, wie etwa sehr lange Wartezeiten bei Diagnose und Behandlung.

Für gesetzlich versicherte EU-Bürger gilt, dass sie mit der europäischen Krankenversicherungskarte von allen dem National Health Service (NHS) angeschlossenen Ärzten und Krankenhäusern behandelt werden. Bei Notfällen ist dies unkritisch, da der Standard hier sehr gut ist. Die Behandlung ist dann auch kostenlos bzw. über die europäischen Vereinbarungen abgedeckt.

Bei längeren Krankenhausaufenthalten sollte jedoch eine gute Auslandskrankenversicherung vorhanden sein, die Zusatzkosten und ggf. den Rücktransport nach Deutschland abdeckt.

Unser Tipp: Bei manchen Kreditkarten ist solch eine Versicherung bereits inklusive. Prüfen Sie Ihren Kreditkartenvertrag, vielleicht haben Sie eine solche Versicherung bereits. Alternativ genügt ein kurzer Anruf beim Herausgeber der Kreditkarte, um zu erfahren ob eine Versicherung inkludiert ist.

Die Versorgung mit Medikamenten ist über das flächendeckende Apothekennetz problemlos möglich, man sollte jedoch bedenken, dass verschreibungspflichtige Arzneimittel natürlich auch in Großbritannien nur gegen Rezept ausgegeben werden.

Trinkgeld und andere Verhaltenstipps

Natürlich sollte man nach Möglichkeit Englisch sprechen, wenn man nach Großbritannien reist. Mit Deutsch kommt man nur im Ausnahmefall weiter. Und selbst das nur in den größeren Städten wie London. Je abgelegener die Gegend, desto besser sollte man die englische Sprache beherrschen.

Ein Problem können die manchmal nur schwer verständlichen Dialekte sein. In Wales und Schottland, aber auch in manchen Gegenden Englands klingen die Menschen so gar nicht nach dem, was man aus dem Englischunterricht vielleicht erwartet. Hier hilft nur eine gute Vorbereitung und beim Kontakt mit Einheimischen sollte man darauf hinweisen, dass man evtl. nicht alles verstanden hat.

Generell sind die Menschen aber sehr umgänglich und freundlich gegenüber Touristen. Vor allem die lange Tradition der privaten Bed & Breakfast-Unterkünfte ist zu erwähnen. Dabei handelt es sich um Übernachtungsmöglichkeiten bei Privatleuten, die es landesweit gibt. Man erkennt sie an den „B&B“-Schildern vor der Tür. Selbst spät in der Nacht findet man oft noch eine Unterkunft. Fragen Sie vorher ob eine Bezahlung per Kreditkarte möglich ist, um Missverstädnisse zu vermeiden.

Ein Wort zum Trinkgeld, in Großbritannien „tip“ genannt: Rund 15 Prozent sind in Restaurants angemessen (Irland 10%). Beinhaltet die Rechnung eine „service charge“ (Bedienungszuschlag), kann man wie in Deutschland kalkulieren.

Wichtig: In Pubs gibt man dem Barkeeper kein Trinkgeld, sondern lädt ihn allenfalls auf einen Drink ein. In Taxis einfach den Preis aufrunden.

Bildnachweis: Titelbild (Thinkstock / johnkellerman) - Sidebar (Thinkstock / Monkey Business Images)