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Kreditkarten im Vergleich

Santander Kreditkarten Barclaycard Kreditkarten DKB Kreditkarten Eurowings Kreditkarten

Vergleich der besten Kreditkarten

Vergleich Platz 1 Platz 2 Platz 3
Abbildungen Barclaycard New Visa Kreditkarte Santander 1plus Card Visa-Kreditkarte Eurowings Gold Kreditkarte
Vergleich Barclaycard New Visa Santander 1plus Card (VISA) Eurowings Gold
Empfehlungsrate
    100%
    95%
    92%
Empfehlung für Wenigreisende / Wenignutzer Alle Personen Vielreisende / Geschäftsleute
Gebühren Barclaycard New Visa Santander 1plus Card (VISA) Eurowings Gold
Jahresgebühr 0,-€ 0,-€ 0,-€ im 1. Jahr (danach 69,00€)
Bargeldabhebung in DE¹ Gebührenfrei Gebührenfrei 4% (mind. 5,95€)
Bargeldabhebung Euro-Zone¹ Gebührenfrei Gebührenfrei Gebührenfrei
Bargeldabhebung weltweit¹ 1,99% vom Umsatz Gebührenfrei Gebührenfrei
Auslandseinsatz Euro-Zone Gebührenfrei Gebührenfrei Gebührenfrei
Auslandseinsatz weltweit 1,99% vom Umsatz Gebührenfrei Gebührenfrei
Guthabenzins kein Guthabenzins kein Guthabenzins kein Guthabenzins
Automatengebühren ¹ werden nicht erstattet werden auf Anfrage erstattet werden nicht erstattet
Zusatzleistungen Barclaycard New Visa Santander 1plus Card (VISA) Eurowings Gold
Startguthaben kein Startguthaben kein Startguthaben 2.500 Meilen
Kostenlose Partnerkarte 10,–€ pro Jahr inklusive 0,-€ im 1. Jahr (danach 10,00 €)
Ratenzahlung möglich möglich möglich
Tankrabatte keine Tankrabatte weltweit 1% Rabatt keine Tankrabatte
Reiserabatte keine Reiserabatte 5% beim Kooperationspartner keine Reiserabatte
Meilenprogramm nicht enthalten nicht enthalten enthalten
Versicherungen Barclaycard New Visa Santander 1plus Card (VISA) Eurowings Gold
Mietwagen-Versicherung nicht inklusive nicht inklusive inklusive
Reiserücktritts-Versicherung nicht inklusive nicht inklusive nicht inklusive
Auslandskranken-Versicherung nicht inklusive nicht inklusive inklusive
Details Details Details

¹ Vereinzelt können vom Automatenbetreiber oder Banken unabhängig vom Herausgeber Gebühren erhoben werden, die je nach Anbieter erstattet oder nicht erstattet werden.

Kreditkarten Vergleiche nach Reiseziel

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Kreditkarten Ratgeber - Alles Wichtige zum Zahlungsmittel

Viele Verbraucher nutzen Kreditkarten schon seit Jahren und kennen die Vorteile, die dieses bargeldlose Zahlungsmittel im Alltag und im Urlaub bietet. Egal, ob geschäftlich oder privat; die Kreditkarte vereinfacht vieles und ist tatsächlich sicherer, als oft behauptet wird. Sie hat sogar Vorzüge, die von anderen Bezahlmethoden so nicht geboten werden.

Doch wie genau funktioniert eine Kreditkarte überhaupt und was hat es mit dem Plastikgeld auf sich? Was kann man mit einer Kreditkarte tun und wie schwierig ist es, eine zu bekommen?

Viele Fragen, die sich gerade einem Neuling im Umgang mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr zwangsläufig stellen. Wir geben die wichtigsten Antworten.

Die Geschichte der Kreditkarte

Vor über 100 Jahren galt die Idee einer Kreditkarte noch als echte Science-Fiction. In einem Roman von Edward Bellamy wird 1897 das erste Mal eine Karte erwähnt, mit der bargeldlos gezahlt werden kann. Im Buch noch als Pappkarte konzipiert, war die Idee aber prinzipiell mit der heutigen Plastikkarte vergleichbar.

Echte Kreditkarten gab es erstmals in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die noch heute für ihre Rolle im bargeldlosen Zahlungsverkehr bekannte Western Union gab im Jahr 1924 eine Kreditkarte an einen ausgewählten Kundenkreis aus. Es dauerte nicht lange, bis die Idee auch von anderen aufgegriffen wurde.

Zunächst machte jedoch die Wirtschaftskrise der 30er die Kreditkarte überflüssig. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Konzept wieder aufgenommen. 1949 gilt als die Geburtsstunde der ersten „richtigen“ Kreditkarte, die es noch heute gibt: Diners Club.

Ein amerikanischer Geschäftsmann hatte die Idee, dass man im Restaurant bargeldlos zahlen können sollte, wenn man beispielsweise einen Geschäftspartner einladen möchte und nicht genügend Bargeld dabei hat. Eine sorgsam ausgearbeitete (aber nicht der Wahrheit entsprechende) Entstehungsgeschichte, derzufolge der Geschäftsmann in einer solchen Situation dem Restaurant seine eigenhändig unterschriebene Visitenkarte als Pfand überließ, verdeutlichte das Konzept: Man sollte einfach mit einer Unterschrift zahlen können.

Zunächst wurde Diners Club nur von Restaurants und Bars akzeptiert, doch bald kamen auch andere Geschäftsleute auf die Idee, dass man mit der Kreditkarte alles mögliche bezahlen kann. Durch den Beitritt der Bloomingdale Kaufhäuser im Jahr 1952 erlangte die Diners Club Kreditkarte von heute auf morgen eine sehr viel breitere Akzeptanz. Doch auch andere Kreditkarten standen in den Startlöchern.

1951 folgte Master Card, 1958 gab es erstmals die typisch grüne American Express Kreditkarte. Auch Visa entstand in jenen Tagen. Europa hinkte ein wenig hinterher und stellte erst im Jahr 1964 mit der Eurocard ein ähnliches Produkt vor.

Der Zusammenschluss von Eurocard und Master Card brachte der Kreditkarte nicht nur einen Popularitätsschub, sondern sorgte auch erstmals für eine weitgehend weltweite Akzeptanz eines bargeldlosen Zahlungsmittels.

In Deutschland war 1958 Diners Club die erste erhältliche Kreditkarte. Eines hatten alle Kreditkarten gemeinsam, sie waren bis in die 90er Jahre hinein eher etwas für wohlhabendere Kunden. Obwohl in anderen Ländern wie USA und Kanada so gut wie jeder Kunde mindestens eine Kreditkarte besitzt, galt eine Plastikkarte zum Bezahlen in Europa als Luxusgut, das nur an ausgewählte Kunden vergeben wurde.

Die Bonität spielt auch heute noch eine Rolle, wenn es um die Herausgabe von reinen Kreditkarten mit entsprechendem Verfügungsrahmen geht; die Einführung von Prepaid-Karten und Kreditkarten auf Debit-Basis (also ohne Kreditrahmen wie die EC-Karte) hat sie aber auch hierzulande populärer gemacht. Das liegt nicht zuletzt an der Notwendigkeit, im Internet irgendwie bezahlen zu müssen, wenn Überweisungen und andere Methoden nicht möglich sind.

Die Einführung des Magnetstreifens in den 1980er Jahren hat die Kreditkarten kompatibel mit dem EC-Kartensystem gemacht und somit auch den weltweiten Zugang zu Geldautomaten garantiert.

Vorteile einer Kreditkarte

Worin liegen die Vorteile einer Kreditkarte eigentlich? Was unterscheidet sie etwa von der EC-Karte? Obwohl es auch Debit-Karten mit dem Namen Kreditkarte gibt, ist ein grundsätzliches Merkmal einer „echten“ Kreditkarte, dass man mit ihr einen (meist zinsfreien) Zahlungsaufschub einer Rechnung bekommt.

Man begleicht also nicht sofort mit der Unterschrift eine Rechnung, sondern bekommt einmal im Monat eine detaillierte Abrechnung der Kreditkartenfirma und zahlt dann. Wie groß der Verfügungsrahmen ist, den man als finanziellen Spielraum hat, hängt von der Bonität ab.

Es gibt auch reine Guthabenkarten, die man aufladen muss. Sie eignen sich vor allem als weltweit akzeptiertes, bargeldloses Zahlungsmittel und sind überall dort sinnvoll, wo die EC-Karte nicht oder nur gegen hohe Gebühren eingesetzt werden kann.

Aber Kreditkarten können mehr:
Je nach Vertragsmodell bieten manche Kreditkarten die Möglichkeit einer flexiblen Rückzahlung. Dann wird der Zahlungsaufschub zu einem echten Kredit, der mit entsprechenden Zinsen bezahlt wird.

Für kurzfristige und spontane Anschaffungen ist die Kreditkarte eine attraktive Alternative für Kunden, die keinen extra Ratenkredit für die neue Waschmaschine aufnehmen möchten oder schlicht nicht ihr Girokonto in den teuren Dispokredit bringen möchten.

Die Höhe der Zinsen kann jedoch bei Kreditkarten trotz niedriger Raten recht hoch ausfallen, für große Anschaffungen und höhere Kreditsummen eigenen sich daher Verbraucherkredite in der Regel besser.

Ein besonderer Vorteil der monatlichen Abrechnung ist, dass man Fehler oft schneller findet als bei den normalen Kontoauszügen der Hausbank. Ein Widersprechen von Rechnungsposten ist ebenfalls möglich und in der Regel sehr viel einfacher als eine Rückbuchung einer Lastschrift. Zahlt man mit Kreditkarte, hat man diese Möglichkeit im Prinzip immer; zahlt man hingegen eine Bestellung durch Überweisung oder bar, sind Beanstandungen nicht oder nur schwer möglich.

Geht eine Kreditkarte verloren, kann man sie sperren lassen, um Missbrauch zu verhindern. Das ist ganz ähnlich wie bei der EC-Karte. Ersatz bekommt man in den meisten Fällen selbst im Ausland unkompliziert und innerhalb von höchstens 48 Stunden.

Die weltweite Akzeptanz unterscheidet die Kreditkarte zudem von anderen Bezahlmethoden. Sie wird außerdem als Kautionspfand bei Mietwagen- oder Hotelbuchungen oft sogar vorausgesetzt. Gerade im Urlaub können sich Zusatzleistungen von Kreditkarten rechnen, da sie häufig bestimmte Versicherungen oder andere Serviceleistungen enthalten, die man ansonsten separat abschließen müsste.

Da man mit fast jeder Kreditkarte inzwischen auch weltweit an Geldautomaten Bargeld bekommt, entfällt der lästige Bargeldumtausch weitgehend. Manche Kreditkartenanbieter räumen sogar Guthabenzinsen ein. Überweist man also Geld auf das Kreditkartenkonto, das über die offenen Rechnungssummen hinausgeht, kann man dort Geld parken.

So finden Sie die beste Kreditkarte

Wie finde ich die richtige Kreditkarte? Wer sich erstmals mit der Idee beschäftigt, eine Kreditkarte zu beantragen, hat die Qual der Wahl. Von der einfach im Supermarkt erhältlichen Prepaid-Karte über eine kostenlose Kreditkarte aus dem Internet bis hin zu der luxuriösen Gold-Variante der eigenen Hausbank ist eine große Bandbreite an Leistungen und Kosten zu beachten.

Nicht für jeden ist jede Kreditkarte gleich günstig. Nutzt man beispielsweise bestimmte Leistungen nicht, ist eine umfangreiche Gold-Kreditkarte sicher nicht zu empfehlen. Spart man hingegen viele Versicherungen auf einer Reise ein, lohnt es sich schon wieder. Ein ausführlicher Vergleich von Kreditkarten kann Leistungen und Kosten genau gegenüberstellen.

Worauf sollte ich bei einem Kreditkarten Vergleich achten?

Ein Kreditkarten-Vergleich kann im Internet heutzutage sehr schnell durchgeführt werden. Man sieht jedoch, dass die Vielfalt der Angebote und Unterschiede in den Leistungen erheblich sein können. Die meisten Kunden achten nur auf Versprechen wie „kostenlos und ohne Jahresgebühr“ und gehen davon aus, dass das automatisch die günstigste Variante sein muss.

Tatsächlich kann es aber extreme Unterschiede geben. Denn auch eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr kann hohe Kosten verursachen, sei es über Zinsen für den Kreditrahmen oder über hohe Gebühren für die Bargeldabhebung am Automaten.

Umgekehrt kann eine Kreditkarte mit Jahresgebühr unter dem Strich das günstigere Angebot sein, wenn Zinsbelastung oder zinsfreies Zahlungsziel besonders großzügig gefasst sind oder die Bargeldbeschaffung ohne Gebühren möglich ist. Zusatzleistungen sind ebenfalls nicht für jeden sinnvoll, doch diejenigen, die sie nutzen, profitieren beispielsweise davon, keine weiteren Versicherungen gleicher Leistung abschließen zu müssen.

Gibt es unterschiedliche Kreditkarten?

Mit unterschiedlichen Kreditkarten ist nicht nur die Akzeptanz und die Kreditkartenfirma an sich gemeint. Natürlich kennt jeder die unterschiedlichen Kreditkarten von VISA, Mastercard, American Express, Diners Club etc. Die Auswahl ist hier meist schlicht und einfach nach der benötigten Akzeptanz zu treffen.

Möchte ich zum Beispiel in ein Land reisen, in dem Diners Club kaum akzeptiert wird, sollte ich lieber eine VISA-Kreditkarte wählen und umgekehrt. Innerhalb der verschiedenen Akzeptanzsysteme gibt es aber auch Unterschiede.

  • Normale und Gold-Kreditkarten:
    Es gibt zum Beispiel neben den „normalen“ Kreditkarten die berühmten Gold-Kreditkarten. Sie sind in der Regel teurer, bieten aber auch mehr. Sie sind normalerweise nicht für jeden Kunden erreichbar, sondern waren vor allem in der Vergangenheit an höhere Mindesteinkommen gebunden. Dafür ist dann auch der Verfügungsrahmen höher Je besser die Bonität, desto eher gibt es eine Gold-Kreditkarte.
  • Platin-Kreditkarten:
    Eine Stufe darüber sind die Platin-Kreditkarten, die eher selten sind und entsprechend von Menschen mit sehr hohem Einkommen genutzt werden können. Sie bieten weitere Premium-Möglichkeiten. In der Top-Liga der Kreditkarten spielen besondere Kartenmodelle, die höchst selten ausgegeben werden, wie etwa die schwarze American Express-Karte. Solche „Prominenten“-Kreditkarten haben in der Regel kein Limit (oder zumindest ein sehr hohes) und können im Prinzip sogar zum Kauf eines Privatjets eingesetzt werden. Im Alltag spielen sie aber keine Rolle auf dem Kreditkartenmarkt.

Welche Arten von Kreditkarten gibt es?

  • Predpaid Kreditkarten:
    Es gibt Guthabenkarten und Prepaid-Kreditkarten, mit denen man unkompliziert Einkäufe im Internet durchführen kann. Sie sind mittlerweile sogar im Supermarkt erhältlich und können von der Handhabung her mit einer Prepaid-Karte fürs Handy verglichen werden.
  • Kostenlose Kreditkarten:
    Dann gibt es immer mehr sogenannte kostenlose Kreditkarten. Bei ihnen entfällt die Jahresgebühr (entweder dauerhaft oder nur im ersten Jahr), die viele Normalkunden von Kreditkarten bis heute abschreckt. Dadurch hat man in der Regel auch weniger Zusatzleistungen (wobei es auch kostenlose Kreditkarten mit hervorragenden Serviceleistungen gibt), hat aber keine Extrakosten und immer eine bargeldlose Alternative in der Tasche, mit der man im Notfall zahlen kann. Häufig gibt es auch Bonusprogramme, etwa für das Tanken. Welche Leistungen und Vorzüge man genau braucht, ist jedoch individuell sehr unterschiedlich.

  • Gold Kreditkarten:
    Tatsächlich gibt es auch Menschen, für die eine (oft relativ teure) Gold-Karte Sinn macht. Sie umfasst neben umfangreichen Serviceleistungen in der Regel besondere Angebote für Premiumkunden und außerdem kostenlose Doppelkarten, um die Akzeptanz zu erhöhen (also beispielsweise eine Mastercard und eine VISA-Karte des gleichen Kreditkartenemittenten). Auch Partner- und Zweitkarten gibt es dort oft kostenfrei hinzu. Nutzt man solche Möglichkeiten, ist die Jahresgebühr schnell amortisiert.
  • Debit Kreditkarten:
    Darüber hinaus gibt es manche Kreditkarten, die als Debit-Karte funktionieren und keinen Verfügungsrahmen erlauben. Sie sind oft an ein Girokonto bei der gleichen Bank gebunden und buchen die Umsätze direkt von diesem Girokonto ab (etwa wie eine EC-Karte). Vorteil: Sie werden auch dort akzeptiert, wo die EC-Karte nicht weiterhilft. Nachteil: Es gibt kein zinsfreies Zahlungsziel und Umsätze werden sofort dem Girokonto belastet.

Auch bei den verschiedenen Arten gilt: Es ist individuell höchst unterschiedlich, welche Art der Kreditkarte Sinn macht und welche Kreditkarte für Ihren Zweck die Beste ist.

Wer kann eine Kreditkarte beantragen?

Die gute Nachricht vorab: Heutzutage bekommt wirklich jeder eine Kreditkarte, selbst mit Schufa-Eintrag. Die schlechte Nachricht: Das gilt natürlich nicht für die „normalen“ Kreditkarten, mit denen ein bonitätsabhängiger Verfügungsrahmen verbunden ist.

Tatsächlich kann aber jeder am bargeldlosen Zahlungsverkehr per Kreditkarte teilnehmen, indem er eine Prepaid-Kreditkarte kauft. Diese Kreditkarten müssen nicht beantragt werden. Ansonsten ist ein Kreditkartenantrag natürlich jedermann möglich – je nach den Voraussetzungen der Kreditkartenunternehmen bzw. Banken kann er aber auch abgelehnt werden.

Manche Kreditkarten sind nur einem bestimmten Personenkreis vorbehalten, etwa Kreditkarten, die eine Clubmitgliedschaft voraussetzen (z.B. ADAC oder Reservistenverband). Sie bieten den Clubmitgliedern allerdings auch oft besondere Vorteile. Einen Antrag kann normalerweise jeder volljährige Kunde stellen.

Wie kann ich eine Kreditkarte beantragen?

Oft werden Kreditkartenanträge von der Hausbank angeboten, weil sie den Kunden schon kennen. Auch die bereits erwähnten Club-Angebote greifen manchmal nach einer bestimmten Zahl an Mitgliedsjahren automatisch. Bekommt man ein solches Kreditkartenangebot, ist der Antrag meist nur Formsache, weil er bereits vorab anhand der Kundendaten geprüft wurde.

Möchte man aus eigenem Antrieb eine bestimmte Kreditkarte beantragen, geht das entweder vor Ort in Bankfilialen oder ganz einfach und unkompliziert im Internet auf den jeweiligen Portalen der Anbieter.

Hier wird meist schon eine mehr oder weniger verbindliche Zusage anhand der Bonität getroffen, die aber vorbehaltlich einer abschließenden Bonitätsprüfung besteht. Das kann natürlich auch variieren, etwa für reine Guthabenkarten, die Bestandteil eines Girokontos sind.

Ein Identitätsnachweis (in der Regel über Post-Ident-Verfahren) wird bei Kreditkarten ebenso benötigt wie bei der Eröffnung von anderen Bankkonten, denn auch hier wird technisch gesehen eine Bankverbindung eingerichtet.

Ist ein Kreditlimit bzw. Verfügungsrahmen vorgesehen, hängen diese meist auch von der jeweiligen Bonität ab. Gerade bei Neukunden kann der Verfügungsrahmen zunächst sehr klein ausfallen. Stellt die Bank fest, dass der Kunde seine Rechnungen pünktlich zahlt, wird das Kreditlimit sehr schnell angepasst und nach oben geschraubt, so dass mehr Reserven zur Verfügung stehen.

Wie kann ich mit der Kreditkarte bezahlen?

Es gibt generell zwei Arten, mit der Kreditkarte zu zahlen. Die für die Kreditkarte typische Bezahlform ist per Unterschrift. Dabei legt man beim Bezahlen die Kreditkarte vor, die dann in einem Kartenlesegerät verarbeitet wird. Den Zahlungsbeleg muss man unterschreiben, damit gilt die Zahlung als vom Kunden genehmigt.

Theoretisch genügt aber auch die Kreditkartennummer zum Bezahlen, ein Verfahren, das heute vor allem im Internet zur Anwendung kommt. Früher war dies aber beispielsweise beim Bestellen über Telefon oder per Post ebenfalls ein gängiges Bezahlverfahren, das heutzutage an Bedeutung verloren hat. Beim Bezahlvorgang wird die Kreditkartennummer gemeinsam mit anderen auf der Kreditkarte vermerkten Informationen abgefragt.

Um Missbrauch zu verhindern, sind heute auch eine spezielle Prüfziffer oder besondere elektronische Verifizierungsverfahren üblich.

Wie kann ich mit der Kreditkarte Bargeld abholen?

Eine besonders praktische Funktion vieler Kreditkarten ist die Möglichkeit, Bargeld am Geldautomaten abzuholen. Das ist vor allem bei Auslandsaufenthalten sinnvoll, wenn die EC-Karte nicht genutzt werden kann.

Auch die Gebühren sind bei vielen Kreditkarten inzwischen sehr niedrig oder fallen ganz weg (oft sogar weltweit). Ausgenommen sind meist Automatenbetreibergebühren oder Fremdwährungsgebühren, die aber bei Nutzung der EC-Karte genauso berechnet werden.

Für die Nutzung am Geldautomaten ist wie bei der EC-Karte eine PIN notwendig. Diese PIN muss natürlich dem Kunden bekannt sein. Sie wird nicht immer automatisch mitgeliefert, da manche Kreditkarten erst für diese Funktion freigeschaltet werden müssen.

Hat man keine PIN, sollte man sie vor Reiseantritt rechtzeitig beim Kreditkartenanbieter anfordern. Ansonsten funktioniert die Abhebung am Automaten ebenso wie bei der EC-Karte.

Einige Kreditkartenunternehmen wollen die Akzeptanz und die Einsatzmöglichkeiten ihrer Kreditkarten maximieren. Da man z.B. in Deutschland in vielen Supermärkten noch nicht mit Kreditkarten, wohl aber mit EC-Karten zahlen kann, geben einige Kreditkartenfirmen Zusatzkarten aus, die der EC-Karte ähnliche oder identische Bezahlfunktionen aufweisen.

In Verbindung mit einer PIN können diese Zusatzkarten also auch dort genutzt werden, wo die Kreditkarte eigentlich nicht akzeptiert wird. Die Abrechnung und Belastung des Kreditkartenkontos ändert sich nicht.

Ein Tipp: Oft fällt bei der Bargeldbeschaffung per Kreditkarte am Automaten eine Gebühr an. Diese kann man mit einem Trick umgehen. In manchen Supermärkten kann ab einem Umsatz von 20 Euro Bargeld bei Zahlung per EC-Karte abgehoben werden.

Verfügt man über eine entsprechende Zusatzkarte, kann man sich auf diese Weise unkompliziert und ohne Bargeldgebühren Geld vom Kreditkartenkonto auszahlen lassen. Das lohnt sich natürlich nur, wenn man ohnehin vorhatte, für den Mindestumsatz im Laden einzukaufen. Dann aber spart man die Bargeldgebühr in jedem Fall ein.

Wie sicher ist der Einsatz von Kreditkarten?

Oft wird über den Missbrauch von Kreditkartendaten berichtet. Früher war dies ein echtes Problem, weil die reine Information des Ablaufdatums und die Kreditkartennummer als Information zum Bezahlen ausreichte. Durch die Einführung von Prüfziffern auf der Rückseite sowie besonderer elektronischer Verifizierungsverfahren (z.B. mTAN über SMS) ist die Sicherheit in der Regel größer als beim Zahlen mit einer EC-Karte.

Die Möglichkeit, Kreditkartenumsätze nach Erhalt der Abrechnung zu prüfen und gegebenenfalls zu stornieren, macht die Kreditkarte oft um einiges problemloser als die Zahlung per Überweisung oder Lastschrift.

Bei Verlust oder Diebstahl haftet der Kunde nicht (oder nur zu einem geringen Teil), wenn eine sofortige Kartensperrung über eine spezielle Hotline durchgeführt wird. Ersatz für die Kreditkarte gibt es meist sehr schnell. Wurde die Karte gestohlen, sollte man das auch bei der Polizei anzeigen.

Setzt man die Kreditkarte im Ausland ein, sollte man vor Reiseantritt die Bank informieren, damit sie nicht vorsorglich die Karte wegen „ungewöhnlicher Aktivitäten“ sperren lässt.

Beachten sollte man auch, dass unabhängig von der Höhe des verfügbaren Kreditlimits die Abhebung von Bargeld am Automaten begrenzt werden kann. So sehen manche Anbieter einen Maximalbetrag pro Tag oder gar pro Monat vor, der am Geldautomaten abgehoben werden kann. Benötigt man mehr, sollte man vor Reiseantritt ebenfalls mit der Kreditkartenfirma sprechen.